Angekommen am Ziel einer langen Reise...Cairns 28.03.-02.04.

Dienstag, 01.04.2014

Mit 4 Stunden Verspätung (wegen Überschwemmungen auf dem Hayway im Süden) bin ich nun, um 22.00 Uhr am letzten Ziel, in Cairns angekommen ;-). Ein kurzer Fußmarsch und schon war ich am Hostel. Gott sei Dank hatten die ein 24 Stunden Check-in, so daß ich nur den Night-Manager, wie es hier so schön heißt, anrufen musste. Schnell die Sachen ins 10 Bettzimmer gebracht und dann bin ich erst mal raus und hab mir die Esplanade bei Nacht angeschaut. Es wirkte wie eine große Partymeile. Überall Lokale und jede Menge Leute in teils nicht mehr ganz so nüchterndem Zustand. Ich habe mir was zu Trinken geholt und habe mich an die Laguune (eine relativ große Schwimmbeckenanlage), die bei Nacht beleuchtet und bewacht wird, gesetzt. Auch hier war noch Hochbetrieb. Da am nächsten Tag die Schnorcheltour im Great Barrier Reef auf dem Plan stand und ich dafür um 7.00 Uhr am Anleger sein musste, bin ich früh ins Bett.

Da ich nicht genau wußte wo der Anleger war, bin ich relativ früh los gegangen. Aber ich habe es mit zwei Mal fragen dann auch gefunden. Da die Crew noch nicht soweit war, mussten wir noch eine ganze Zeit warten. Das Wetter sah gar nicht so gut aus. Alles war noch grau. Aber wir bekamen gesagt, dass es sich ändert, sobald wir draußen auf dem Meer sind. Das fiel natürlich schwer zu glauben, denn mittlerweile hatte es doch etwas mehr zu regnen angefangen. Aber die Crew sollte recht behalten, wir bekamen die Sonne zu sehen und spätestens als einige Leute auf Fitzroy Island ausgestiegen sind, hatten wir auch blauen Himmel. Gegen 10.00 Uhr ankerte das Schiff mitten auf dem Meer an dem äußeren Korallenriff. Auch hier mussten wir wieder Schwimmanzüge anziehen. Diesmal bin ich aber nur geschnorchelt. Aber auch das war total schön... Ich wußte gar nicht, das das Korallenriff so riesig hoch ist, das es bis kurz an die Wasseroberfläche hinaufragt...Es war wieder ein Traum...Total viele bunte Fische, auch Nemo war wieder da und gaaaanz viele bunte, auch gestreifte Fische. Ich hoffe die Fotos sind was geworden...Nach einer Stunde schnorcheln gings zurück aufs Boot und es gab Lunch. Währenddessen fuhr uns der Kapitän zu einer weiteren Stelle im Great Barrier Reef. Diese Stelle war sogar noch schöner als die Erste. Am späten Nachmittag waren wir wieder zurück in Cairns, wo ich mich später am Abend noch mit der Französin getroffen habe, die schon einige Tage früher nach Cairns gekommen ist. Ich habe sie erst Mal in die deutsche Bierkunst eingeführt, denn auch hier gab es, ähnlich wie in Sydney ein bayrisches Lokal mit Löwenbräu, Paulaner oder Hofbräubier.

Am nächsten Tag gings in den Daintree Rainforrest. Siehe hierzu sepperaten Bericht.

Als ich am Montagabend wieder zurück in Cairns war, bin ich später, nach dem erneuten Einschecken im Hostel (diesmal hatte ich ein relativ großes Viererzimmer)noch auf den Nightmarket. Dieser Markt besteht aus einer Passage mit festen Ständen (Souveniers und Essen), der jeden Abend bis 23.00 Uhr geöffnet hat. Ziemlich ko von der Tour bin ich aber früh ins Bett.

Nach dem, für mich späten Aufstehen habe ich das schöne Wetter genutzt und habe mir Cairns etwas genauer angeschaut, denn bis dahin hatte ich dafür ja noch keine Zeit. Doch leider hatten noch nicht alle Geschäfte auf (die meisten Geschäfte machen hier erst so gegen 10.00 Uhr auf). Daher bin ich erst mal in der Lagune schwimmen gegangen. Das war bei den warmen 30° genau das Richtige. Um die Mittagszeit habe ich sogar das klimatisierte Hostel aufgesucht, da es doch unangenehm heiß wurde. Später bin ich dann noch mal zu einer Shoppingtour aufgebrochen. Hier gibt es so wahnsinnig viele Geschäfte....

Später fing es an zu regnen, aber Gott sei Dank war es nur ein kleiner Schauer ;-) und warm bleibt es hinterher auch...

Sooooo, dass soll´s dann auch mit den Reiseberichten von mir gewesen sein, denn heute geht nach 5,5 Wochen, über 2.420 Kilometern per Bus oder Bahn, vielen gelaufenen Kilometern, vielen schönen Eindrücken die Zeit hier in Cairns, oder auch in Australien zu Ende....Schnief. Es fällt mir schon schwer, mich morgen von hier zu verabschieden. Ich könnte gut noch so weiterreisen, denn Australien ist ein ganz tolles Land, mit vielen tollen Städten, Stränden, Parks und Leuten. Ich habe es noch nie erlebt, das es in den Städten sooo sauber ist. Hier findet man kein Kaugummi oder Zigarettenstummel auf den Gehwegen und auch die Raucherzonen sind hier klar makiert. Auch das Alkoholtrinken ist hier klar geregelt. In den meisten Bereichen ist es verboten. Und auch das Wetter ist hier ganz anders als in Deutschland, bzw. Bielefeld, aber das ist glaube ich auch nicht schwer ;-). Mit den Hostels (bis auf den Reinfall in Brisbane) und den Mitbewohnern hatte ich eigentlich immer Glück. Nichts großartig Negatives erlebt. Ich bin bestimmt nicht das letzte Mal in Australien gewesen....

 

Machts gut. Bis demnächst.

Haui/ Andrea

P.s.: Fotos folgen

 

Daintree Rainforrest 30.03.-31.03.

Montag, 31.03.2014

  Um 7.40 Uhr wurde ich vorm Hostel abgeholt. Da es eine 2Days/1 Night Tour war, musste ich vorher aus dem Hostel auschecken. Aber Gott sei Dank konnte ich meinen großen Rucksack dort unterstellen. Nachdem alle Leute in Cairns eingesammelt waren, gings weiter nach Port Douglas, wo noch die restlichen Leute eingesammelt wurden. Hinein ging es dann in den Daintree Reinforrest (Er zählt zu den Weltwundern, weil hier Regenwald an Strand/ Meer grenzt). Am Daintree River haben wir eine Flußfahrt gemacht, bei der wir auch drei Krokodile (zwei Kleine, ein Großes) gesehen haben. Anschließend stand nach einer kurzen Fahrt ein Bushwalk auf dem Plan.Hinterher wurden wir Alle zu unseren gebuchten Unterkünften in der Cap Tribulation gefahren. Ich war im YHA einquatiert. Mittlerweile herrschten hier ganz schöne tropische Temperaturen. Ich war froh, das mein Zimmer eine Klimaanlage hatte. Zum Abkühlen (was nicht wirklich Eine war), bin ich im Pool Schwimmen gegangen. Da hier weit und breit nichts weiteres war, machte ich mir einen ganz entspannten Nachmittag, den ich mit Lesen im Zimmer verbracht habe, weil es dort noch am Angenehmsten war. Später fing es dann auch noch an zu regnen, was die Luft dann nicht gerade angenehmer machte.

In der Nacht gab es sogar ein Gewitter. Dafür war die Luft am Morgen aber etwas besser. Mittags wurden wir wieder abgeholt und es ging weiter mit unserer Tour. Der erste Stopp war eine Ice-Factory, wo es 26 verschiedene, teilweise auch ausgefallene Eissorten, wie Guiness gibt, die aber natürlich nicht immer alle gleichzeitig vorrätig sind. Anschließend gings zum Alexandra Lookout von wo man eine schöne Aussicht hatte. Dann ging es mit der Fähre wieder über den Daintree River und von da zum Moosman Georg Center, wo uns ein Aboriginie etwas zu seinem Stamm und Lebensweise erzählte. Hinterher gings mit einem Shuttle-Bus zum Fluß zum Schwimmen und Abkühlen, oder wer das nicht wollte, konnte einen Bushwalk machen. Bevor wir die Leute in Port Douglas ablieferten, machte unser Guide noch eine kleine Tour mit uns durch Port Douglas und erzählte uns etwas zu dem Ort. Es war wirklich ein schöner kleiner Ort. Auf dem Weg nach Cairns machten wir dann noch mal an einem Aussichtspunkt halt. Um 18.30 Uhr waren wir wieder zurück in Cairns.

Fazit von dieser Tour: Besser wäre eine Tagestour gewesen, denn die Zeit in der YHA war für mich an sich nur verschwendete Zeit. Naja gut, ein paar nette Tiere, große Spinnen und Falter gab es dort zu sehen, aber die hätte ich vielleicht auch wo anders sehen können.

 

Das Krokodil Bushwalk Strand und Regenwald an der YHA Spuren im Sand Eine kleine Spinne

Townsville/ Magnetic Island 26.03.-28.03.

Freitag, 28.03.2014

Früh am Morgen, um 7.00 Uhr, fuhr der Bus nach Townsville los. Gott sei Dank war ich so früh an der Busstation, daß ich vom großen Regenschauer verschon geblieben bin. 5 Stunden dauerte die Fahrt und dann musste ich noch mit der Fähre nach Magnetic Island übersetzten und mit dem Bus bis zum Horseshoe Bay fahren. Dort lag nämlich meine Unterkunft, ein YHA am Bungalow Bay, für die nächsten zwei Tage. Sie war gekoppelt mit dem Koala Village. Die Unterkunft bestand aus mehreren Hütten im "Wald", mitten in der australischen Natur. Nachdem ich mein Bett bezogen hatte, bin ich an den Strand gegangen. Hier war extra ein Bereich mit einem Netz abgesperrt, in dem man unbekümmert schwimmen konnte, denn mittlerweile bin ich in eine Region gekommen in denen die Yelli Fishes in den Sommermonaten eine regelrechte Plage sind und die doch relativ gefährlich sind.

Am nächsten Morgen war es erst mal wieder am regnen ;-(. Daher entschied ich mich die Koala Sanctuary Tour erst am Mittag zu machen. Und ich hatte Glück, das Wetter war besser. Hier hatte man hautnahen Kontakt zu manchen Tieren, die man hier in Australien so finden kann. Raben, Wombats, Koalas, Schlangen Krokodile, Echsen,... Es war richtig schön. Zur Erinnerung gabs dann noch ein Foto mit einem Koala auf dem Arm. Anschließend bin ich mit dem Bus zu einzelnen Buchten gefahren. Alma Bay sollte die Schönste sein. Da es aber leider wieder etwas bedeckt und gerade Ebbe war, konnte ich das nicht so gut beurteilen. Auch von der Geoffrey Bay hatte man einen schönen Ausblick. Ich bin noch bis zur Nelly Bay (auch der Fähranleger) gefahren, um dort noch im Supermarkt einzukaufen. Anschließend bin ich wieder mit dem Bus zur Alma Bay gefahren, um die wilden Rock Wallabies (eine kleinere Art der Känguruhs9 zu füttern. Es war wirklich traumhaft....Sie waren richtig süß. Die Kleinen haben einem richtig aus der Hand gegessen. Von hier aus hatte man auch einen schönen Blick auf die Geoffrey Bay.

In dieser Nacht hatten wir ziemlich große Ameisen im Zimmer, was ein paar Mädels ziemlich zur Ekstase getrieben hat und die überhaupt nicht geschlafen haben. Mich ließ das kalt ;-)

 

Kakadu Womabat Salzwasserkrokodile Krokodil 8 Monate alt

Whitsundays 23.03.-25.03

Dienstag, 25.03.2014

Um 11.30 Uhr hieß es bei herrlichem Sonnenschein einchecken am Abel Point Marina. Für zwei Tage sollte es mit nem Boot zu den Whitsundays gehen. Nach dem die Formalitäten (Ausfüllen eines medizinischen Fragebogens für den Tauchgang) erledigt waren. durften wir auf das Boot. Während das Schiff langsam Fahrt aufnahm, bekamen wir die Kabinen zugewiesen. Meine war eine 8 Mann Koje...

Anschließend gab´s Lunch, bevor es dann mit dem Briefing für das Schnorcheln und Tauchen am Nachmittag los ging. Ich habe mich für das Tauchen entschieden. Der theoretische Teil wurde an Bord gehalten, der praktische Teil im Wasser. Vorher hieß es anziehen der Schwimmanzüge, Ausstattung mit Flossen, Maske und Weste mit Sauerstoffflasche. In einer kleinen Bucht haben wir die grundlegenden Sachen praktisch geübt und hinterher konnten wir uns entscheiden, ob wir einen Tauchgang machen wollen oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden. Es war schon komisch so unter Wasser über den "Schlauch" (ich weiß das Wort nicht mehr dafür) ein- und auszuatmen. Aber was wir dann unter Wasser (wir waren in 6 Meter Tiefe) gesehen haben war einfach traumhaft. Total viele bunte Fische und gaanz viele Wasserpflanzen (Christmastree, Korallen, Anemonen,...) Auch Nemo haben wir getroffen ;-). Leider durften wir beim ersten Tauchgang keine Kamera mitnehmen ;-(.Nach 25 Minuten war der Tauchgang vorbei. Es hat echt Spaß gemacht. Wieder an Bord gab´s erst mal einen kleinen Snack. Später wurde das Wetter schlechter, es fing an zu regnen und stürmen. So war es nicht verwunderlich, dass es einigen Leuten ziemlich schlecht ging. Auch ich habe die Fische gefüttert ;-), wie so manch Anderer auch. Daher konnte ich das Barbeque, das während der Fahrt zubereitet wurde, gar nicht genießen, aber zumindest ging es mir besser, als endlich der Anker geworfen war.

Früh am nächsten Morgen wurde um 6.00 Uhr, als wir noch in der Koje lagen der Anker gehoben und der Motor gestartet, denn das Frühstück sollte in der Turtle Bay stattfinden, nur leider haben wir dort beim Frühstück überhaubt keine Schildkröten gesehen ;-(. Weiter gings in die nächste Bucht, wo wir geankert haben, um den Whitheaven Beach ( meist fotografierteste Insel auf australischen Postkarten von der Ostküste) von einem Aussichtspunkt aus zu sehen. Leider war das Wettter nicht ganz so gut, so dass es für uns nicht wirklich ein Postkartenmotiv war. In der nächsten Bucht, die wir dann angesteuert haben, konnten wir wieder Schnorcheln oder Tauchen gehen. Ich habe mich noch mal fürs Tauchen entschieden, diesmal mit Kamera. Aber leider war die Sicht längst nicht so gut. Da es die ganze Nacht geregnet hatte, war es ziemlich trübe und auch ziemlich viele Quallen waren unterwegs. aber zumindest haben wir eine große Schildkröte gesehen. Nach diesem Tauchgang war ich etwas enttäuscht, Geld für nicht viel sehen bezahlt zu haben und das obwohl wir vorher extra gefragt haben, ob es sich überhaupt lohnt. (Wir haben aber später das Geld dafür zurückbekommen). Am Nachmittag bin ich noch mal Schnorcheln gegangen, aber auch hier waren mehr Quallen, als irgendwelche anderen Tiere zu sehen.

Leider wurde das Wetter nicht mehr besser, immer wieder gab´s kleine Regenschauer oder Nieselregen. Selbst am nächsten Tag, als wir wieder in den Hafen einfuhren, regnete es. Aber trotzalledem war es eine schöne Tour.

Eine kleine Spinne Whitheaven Beach Unsere Koje

Airlie Beach/ Whitsundays 22.03.-26.03.

Samstag, 22.03.2014

Sooo, die erste und einzige Nachtfahrt öiegt nun hinter mir. Um 21.00 Uhr bin ich in Agnes Water in den Bus gestiegen und um 7.00 Uhr war ich in Airlie Beach. Zwei Mal haben wir in der Nacht einen längeren Stopp gemacht, einmal davon war ein Fahrerwechsel. In der Nacht fing es auch wieder an zu regnen und somit war es in Airlie Beach ziemlich subtropisch,da es schon wieder relativ warm war, aber zumindest war es trocken. Zu Fuß machte ich mich auf, um mein Hostel zu finden und ich wurde fündig. Nur leider konnte ich noch nicht einchecken, Check-in war ab 12.30 Uhr. Somit hatte ich genug Zeit, um erst mal den Ort und den Strand zu erkundschaften. Zumindest konnte ich meinen Rucksack dort lassen. Da ich noch nichts zum Frühstück hatte, suchte ich mir ein Bistro, das um diese Zeit schon auf hatte. Anschließend. ging es die Strandpromenade entlang und ich entdeckte das dort Markt war. er war relativ klein und dadurch hatte ich den auch schnell abgelaufen. Ich nutzte die Zeit, um den Check-in für die Tour zu den Whitsundays zu machen.

Das Hostel stellte sich als, für mich zumindest, sehr schönes Hostel da, Klimaanlage im Zimmer und Meeresblick von der Küche und des Zwischenganges. außerdem sehr zentral gelegen. Abends habe ich mich mit der Französin getroffen, die dann erst in Airlie Beach angekommen ist. Gemeinsam sind wir ins Magnum, die Bar schlechthin. Hat mich etwas an Malle erinnert. Lange haben wir beide aber nicht durchgehalten, da wir doch sehr müde waren.

Am nächsten Tag stand die Bootstour zu den Whitsundays auf dem Plan. Hierzu ein gesonderter Bericht.

 

Als ich von den Whitsundays zurück war, hab ich wieder im gleichen Hostel eingecheckt, aber auch diesmal musste ich wieder warten, bevor ich ins Zimmer konnte, was bei dem Nieselregen natürlich nicht so schön war, wenn man draußen abhängen muss.

Am Abend stand die Neueröffnung eines Woolworth-Supermarktes auf dem Programm ;-). An diesem Tag ein Paradies für Backpacker, denn hier gab´s viele Kostproben in flüssiger und fester Form und auch einige Sonderangebote, daher wimmelte es hier nur von Backpackern. Mittlerweile kannte ich ja schon so Einige. Groggy von der Whitsundays-Tour und in Hinsicht auf die frühe Abfahrt morgen mit dem Greyhound werde ich jetzt mal Bubu machen.

Euch eine gute Nacht!

Haui/ Andrea

Strand von Airlie Beach Warnung vor den Yelli Fishes Wohnsiedlung ausserhalb der Hotels Nordstrand Hafen Port Marina

Agnes Water 20.03.-21.03.

Freitag, 21.03.2014

Da mir die Strecke nach Airlie Beach (16,5 Stunden Fahrzeit von Rainbow Beach) etwas zu lang war, hab ich einen Zwischenstopp in Agnes Water eingeplant. Agnes Water ist die südlichste Verbindung zum Great Barrier Reef und hat eine Zwillingsstadt Town of 1770 (benannt nach der Strandung von Captain Cook). Als ich allerdings um 18.00 Uhr in Agnes Water ankam war es schon fast dunkel (hier ist es ja schließlich Herbst und im Herbst wird es bekanntlich ja früh dunkel ;-). Einzige Ausnahme hier: es ist weiterhin relativ warm dabei).

Eingecheckt im Backpackers 1770, kurz erfrischt, für morgen über das Hostel eine Scooter Roo Tour gebucht und dann noch mal kurz die wenigen Geschäfte im Ort gescheckt. Ansonsten konnte man wegen der Dunkelheit nicht mehr viel sehen...

In der Nacht habe ich das erste Mal seit vielen Wochen wieder das Geräusch von Regen vernommen und das war nicht wenig ;-). Auch am Morgen war es auch noch kurz am Regen aber es war warm dabei. Ich habe mir erst mal den Strand von Agnes Water angeschaut, aber im Vergleich zu den anderen Stränden, die ich bisher gesehen habe, war der längst nicht so schön, aber vielleicht lag es auch daran, das der blaue Himmel (noch) fehlte.

Strand Agnes Water Surfer in Agnes Water

Natürlich gab es dort auch wieder Surfer (Sorry Christoph, wieder nur Surferboys, aber die Surfergirls hat man hier auch vergeblich gesucht ;-)). Mittlerweile kann ich es ja ein bisl beurteilen, die waren längst nicht so gut, wie die an den anderen Stränden...

Am nachmittag gings dann zur Scooter Roo Tour. Nach Lederjacken- und Helmausgabe, Tättoowierung und Einweisung in die Bikes (Automatikbikes), mit anschließender Einstimmung zu "Born to be wild", mussten wir einige Proberunden auf dem Acker machen (für mich natürlich ein Kinderspiel ;-)). Als Alle einigermaßen sicher mit ihren Maschinen waren, gings dann auf die Strasse. Die Kreuzungen wurden immer von den Teamern abgesperrt, so daß alle, ich glaube es waren so an die 25 Leute, sicher über die Strasse kamen. Auch wenn die E-Bikes nur so maximal 70 km/h fahren konnten, hat es doch Spass gemacht mit den Shopperbikes über die Hügel von Agnes Water und Umgebung zu cruisen. Aber nach wie vor sind Shopper nichts für mich, da lieb ich mir doch meine Maschine ;-). Uns sind eine Menge Kängurus begegnet, die da so am Strassenrand standen, Vorderpfoten in die Höhe und den Kopf nach rechts und links drehend. Es sah echt süß aus...

In Town 1770 haben wir zum Abschluß noch einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen...So richtig kitschig ;-)

Um 21.00 Uhr werde ich dann in den Bus nach Airlie Beach einsteigen und versuchen irgendwie die 10 Stunden im Bus zu schlafen.

Euch noch einen schönen Abend

Haui/ Andrea

https://www.facebook.com/pages/Scooter-Roo-Tours/20104001255

Rainbow Beach 19.03.-20.03.

Mittwoch, 19.03.2014

Heute gings weiter nach Rainbow Beach. Der Ort ist für seinen bunten Sand, bzw. seine bunten Felsen bekannt. Hier darf man in einem bestimmten Abschnitt auch eine ganze Weile mit einem Jeep am Strand langfahren. Zum Baden gibt es aber Gott sei Dank einen abgetrennten Bereich. Atemberaubend schön war auch der Great Sandy National Park, wo ich am Abend mit ein paar Leuten vom Hostel aus hingewandert bin, um von dort aus einen wunderschönen Sonnenuntergang zu sehen, nachdem einige Leute mit den Bodyboards noch die riesige Sanddüne (Carlo Sandblow) herrunter gesaust sind. Ansonsten gibt es über diesen Ort nicht viel zu schreiben, denn er ist relativ klein, nur eine kleine Einkaufsstrasse, wovon die Hälfte Lokale und Tourenagenturen sind.

Morgen gehts dann weiter nach Agnes Water, um die lange Strecke nach Airlie Beach etwas zu verkürzen, denn sonst wäre ich 14 Stunden unterwegs :-(

Gute Nacht

 

Andrea/ Haui

Strand Rainbow Beach Spuren im Sand Sandsurfer Sonnenuntergang Carlo Sanddüne

Fraser Island 17.03.-18.03.

Dienstag, 18.03.2014

Um 06.15 Uhr wurde ich zur Fraser Island Tour abgeholt. Vorher hieß es noch Klamotten packen, für eine Nacht ausschecken und den großen Rucksack ins Schließfach packen. Der erste Stopp war allerdings in Tin Can Bay. Dort hatte man die Möglichkeit Delphine zu füttern (jeden Morgen um 8.00 Uhr).

Und ein Pelikan

Weiter ging es dann nach Rainbow Beach, wo wir die letzten Leute abgeholt haben. Mit dem großen "Jeepbus" gings dann weiter zur Fähre, die uns nach Fraser Island übergesetzt hat. Es war ein traumhafter Anblick, so als wäre man im Paradies. So heißt es ja eigentlich auch ursprünglich. "K´Gari" nennen es die Aborigines und das bedeutet Paradies. Fraser Island hat eine Länge von 120 km und eine Breite von 15 km. Es ist die größte Sandinsel der Welt. Sie endstand aus dem Sand, der von Australiens Ostküste weggespült wurde und ist auch der einzige Ort, wo Regenwald auf Sand wächst.

Der erste Halt auf der Insel war am Eli Creek, ein glasklarer, schneller Wasserlauf, von dem man sich stromabwärts tragen lassen kann. Dieser Wasserlauf gab uns(eine buntgemischte 21er-Gruppe von Deutschen, Franzosen, Irländern, Österreichern, Niederländern und Schweizern im Alter von 22 bis 82 Jahren) mehr Abkühlung als das Meer. Hier haben wir auch einen Dingo gesehen, der ganz nah an dem Fluß rumlief (leider gibt es hier auf der Insel im Moment einen relativ gefährlichen Dingo, vor dem auch überall gewarnt wurde), aber dieser war es sicherlich nicht ;-). Weiter ging es nach der ausgedehnten Mittagspause weiter nach Indian Head. Dort haben wir leider keine Haie, Krokodile oder Delphine sehen können ;-(. Lediglich eine Schildkröte haben wir tief unten im Wasser gesehen. Anschließend sind wir  zu den Pinnacles (durch Erosion geformte farbige Sandklippen) gefahren, bevor es zu dem vor sich dahinrostenden Wrack Maheno ging. Der letzte Stopp an diesem Tag war unsere Unterkunft im Happy Valley, ein  nettes kleines Übernachtungsressort mit Pool.

Eli Creek Dingo Indian Head Pinnacles Schiffswrack Maheno Sanddüne

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück um 7.00 Uhr weiter. Ein Bushwalk zu einer Sanddüne und durch den subtropischen Regenwald standen als erstes auf dem Programm, bevor wir etwas am See McKenzie, ein glasklarer See relaxen konnten und später dort auch zu Mittag gegessen hatten. Dort bekamen wir auch Besuch von einem realtiv großem Reptil (ich würde sagen, eine Mischung aus Echse und Krokodil. Mein Bruder weiß es wahrscheinlich besser ;-)) Es hatte auf jedenfall eine schöne Maserung. Nach dem Mittag ging es dann langsam wieder gen Fähre, entlang am Wasser, zurück.

Die Lake McKenzie

Nah zwei schönen Tagen bin ich erschöpft am späten Nachmittag wieder in Noosa gelandet.

Der nächste Stopp ist dann Rainbow Beach.

Bis denne

 

 

 

 

Noosa und Fraser Island 15.03.-19.03.

Sonntag, 16.03.2014

Mittags ging es mit dem Greyhound Bus vorbei am Australien Zoo nach Noosa. Noosa wir in mehrere Bezirke eingeteilt (Noosa Head, Noosa Junction und Noosaville). Mein Hostel lag etwas außerhalb in Noosaville. Aber Gott sei Dank gibt´s hier bei den meisten Hostels einen Shuttle-Service ;-).Es war wieder ein recht kleines Hostelressort, aber ganz nett aufgemacht. mittlerweile liebe ich ja diese kleinen Hostels, wo es etwas ruhiger ist. Aber ich bin wirklich recht angetan von dieser Backpackermentalität. Man kommt schnell mit jedem ins Gespräch und auch die Regeln, die eigentlich in allen Hostels gelten (Ruhe ab 23.00 Uhr, Rauchen und Alkohol nur in bestimmten Bereichen) werden strikt eingehalten. Bis auf das erste Hostel in Brisbane habe ich auch noch keinen Reinfall erlebt.

Das Hostel hier am Noosa-River, an dem ich am ersten Abend auch einen schönen Sonnenuntergang gesehen hab. Um ans Meer zu kommen, muss man etwa 10 Minuten mit dem Shuttelbus fahren. Dies hab ich auch am nächsten Tag in Anspruch genommen, um dann in den Noosa Nationalpark zu laufen. Eigentlich sollte man dort an einer bestimmten Stelle Koalas sehen können, doch leider hatte ich nicht das Glück :-(. Den war es wahrscheinlich auch zu warm. Aber zumindest hatte man von dort einen schönen Blick.

Nach dem Walk hab ich dann erst mal eine Abkühlung im Meer genommen. Auch am Strand wurde es dann irgendwann zu warm und ich hab den Shuttle-Bus zurück zum Hostel genommen. Dort war es zwar auch sehr warm, aber man hatte zumindest etwas mehr Schatten.

Noosa Nationalpark  

Am nächsten Tag gehts dann nach Fraser Island (siehe extra Bericht).

Sooo, nun bin ich von Fraser Island zurück und bin einfach nur kaputt ;-). Viel Sonne, viel gesehen, viel gelaufen, so dass ich jetzt gleich ganz schnell nur noch ins Bett falle...

Gute Nacht Euch allen miteinander.

Brisbane 12.03.-15.03.

Freitag, 14.03.2014

Nach mehreren Tagen am Wasser bin ich nun wieder in der Großstadt gelandet. Nach 4 Stunden Busfahrt, endlich angekommen, machte ich mich mit der Französin auf zu unserem gebuchten Quatier. Als wir nach fast 45 Min. Fußmarsch dort angekommen waren, erwartete uns von außen ein schönes Hostel, aber das sollte sich als Täuschung herausstellen, denn es gab dort nur eine Klingel im Eingangsbereich und selbst als wir geklingelt hatten, ließ sich Keiner blicken. Minuten später tauchte dann ein etwas mehr als ungepflegter Mann auf und fragte uns ob wir ein Bett gebucht haben. Er gab einem anderen Mann, der ziemlich durch war (ich weiß nicht, ob der was genommen hat, oder krank war. Hatte etwas parkinsonoides an sich und wirkte recht klapprig) bescheid. Er sagte dass er keine Buchung habe, bei wem wir denn gebucht haben. Er wollte das klären. Es tat sich lange Zeit nichts. Währenddessen haben wir uns mal ein bisl umgeschaut und trafen auf eine ziemlich eklig, dreckige Küche mit einem Kühlschrank, der auch schon bessere Tage gesehen hat...

Irgendwann kam er zu uns und sagte, daß er keinen erreicht hat, aber eine Nachricht hinterlassen hat. Er musste dann für kurze Zeit weg. In dieser Zeit haben wir den Entschluß gefasst, das Hostel zu verlassen und uns was anderes zu suchen. Gott sei Dank hatten wir nur die 3$ Buchungsgebühr bezahlt. Als er zurück kam, teilten wir ihm unseren Entschluß mit. Mit dem Taxi gings dann zu dem neuen Hostel. Hier wurden wir für alles entschädigt. Großes Zimmer, Pool, Biergarten, Shuttle-Service... was will man mehr. Nur leider ist uns ziemlich viel Zeit dadurch flöten gegangen, trotzdem sind wir später noch mit dem Shuttle-Service in die Innenstadt von Brisbane. Brisbane hat echt eine schöne Innenstadt. Hat mir wohl gefallen.

Eine kleine Kirche in Mitten von Hochhäusern Rathaus von Brisbane Haupteinkaufsstrasse Das sind mal Polizeimotorräder!! Markt in Brisbane

Am nächsten Tag haben wir zu Fuß und Schiff eine kleine Sightseeingtour gemacht. Zuerst durch die Strassen im Westend getiegert, dann in den South Park mit dem riesengroßen Riesenrad. Dort im Park gab`s sogar einen Street Beach, der richtig schön angelegt war. Weiter gings mit dem City Hopper den Brisbane-River runter. Am Botanischen Garten haben wir natürlich auch einen Stopp gemacht.Später ging`s noch mal in den South Park, wo wir ein Bad am Street Beach genommen haben.

Brisbane River mit Skyline Skyline Street Beach Oppossum Im Botanischen Garten Hier waren überall Wohnungen drin

Ab dem nächsten Tag war ich dann wieder alleine unterwegs.

Hier im Hostel hab ich auch gleich die Nächste aus der "Heimat" kennengelernt. Ein 18 jähriges Mädel aus Minden. Tja, wie klein doch die Welt ist.

Soo dann verabschiede ich mich mal von Euch und Brisbane. Nächstes Ziel ist Noosa.

Macht´s gut.

Haui/Andrea

 

P.S. nicht wundern, wenn Ihr mal länger nichts von mir hört. Das liegt daran, daß nicht alle Hostels free WiFi haben.

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